Fraktion, Wahlkampf Unterstützung, Wahlkampfstrategie, Politmarketing, strategischer Wahlkampf, CDU
Kommunikation, Kommunikationstrainer, Kommunikationstraining, Partei, Parteien

Neun strategische Bausteine für erfolgreiche Kommunalwahlkämpfe

Was sie für Ihren Kommunalwahlkampf brauchen ist eine Wahlkampf-Strategie mit neun Erfolgsbausteinen.

Baustein 1: Marketing

Mit örtlichem Politikmarketing wird rechtzeitig das strategische Konzept für einen erfolgreichen Wahlkampf und die Öffentlichkeitsarbeit entwickelt. Wie jedes Unternehmen muss auch jede Partei und jeder Politiker eine Leistungs- und Erfolgsbilanz aufstellen. Dabei sind die folgende Themen von Bedeutung.

Die Bilanz

Wer bereits ein Amt ausgefüllt hat, muss beweisen, dass er etwas geleistet und erfolgreich gewirkt hat. Natürlich ist der Erfolg auch immer eine Teamleistung. Dieses Team hat einen Kopf und der steht zur Wiederwahl. Seien Sie bei der Erstellung ihrer Erfolgsbilanz nicht zu Bescheiden oder zu zurück haltend. Neben den Inhalten und Fakten ihrer Bilanz müssen alle Themen mit Bildern visualisiert werden.

Die Analyse

Vergleichen Sie in einer Wählerpotentialanalyse die Ergebnisse der letzten Wahlen in den Stimmbezirken. Selektieren Sie Hochburgen und Problembezirke und sichern sie ihr Wählerpotential in den Hochburgen ab. Erkunden Sie das Meinungsklima und die Stimmung vor der Kommunalwahl in Ihrer Stadt oder Gemeinde. Erkunden sie das Meinungsklima durch Presseauswertungen, Gespräche mit Meinungsbildnern und offenen Umfragen. Führen Sie eine nicht repräsentative Meinungsumfrage in Form eines Stimmungsbarometers durch.

Die Strategie

Die politische Ausgangslage bestimmt die strategische Grundausrichtung des Wahlkampfes zur Kommunalwahl. Dabei werden grundsätzlich drei Szenarien unterschieden:
Szenario I: Die CDU hat die Mehrheit im Rat, dann sprechen wir von einem klassischen Verteidigungswahlkampf. Kernbotschaft: Die CDU hat gute Politik gemacht. Kontinuität!
Szenario II: Die CDU ist stärkste Fraktion hat aber allein nicht die Mehrheit. Dies ist dann ein Kooperationswahlkampf Kernbotschaft: Gemeinsam sind wir stark. Kompromisse!
Szenario III: Die CDU befindet sich in der Opposition. Hier sprechen wir von einem harten Angriffs-Wahlkampf. Kernbotschaft: Es ist Zeit für den Wechsel. Veränderungen!

Die Konzeption

Analyse und individuelle Strategie sind die Voraussetzungen für die konzeptionelle Planung des Wahlkampfes. Im Wahlkampf-Konzept legen Sie jetzt die Einzelbausteine und örtlichen Maßnahmen für die Strategieumsetzung fest. Geplant werden Plakate, Formate, Botschaften, Flyer und Kandidatenprospekte sowie Veranstaltungen und Events. Neben dem Printbereich muss ein moderner Wahlkampf auch im Internet und mit Social Media geführt werden. Bitte lassen Sie sich bei Gestaltung, Layout und Texten von einer professionellen Werbeagentur beraten. Auch Ihre Fotos müssen von Profis geschossen werden.

Die Botschaft

Jede Wahlkampagne braucht eine Botschaft oder ein Motto. Dabei gibt es vier unterschiedliche Ansätze:
  1. Botschaften aufgrund der Persönlichkeit:
    Der Neue, Willi wählen, Die Zwei, Der Profi, Der Macher.

  2. Botschaften aufgrund des Leistungsbeweises:
    Gut gemacht, Bestanden, Erfolgreich, Weiter so, Vertrauen.

  3. Botschaften aufgrund des Zukunftsversprechens:
    Sicher in die Zukunft, Anpacken, Mehr Gerechtigkeit,

  4. Das Beste für unsere Stadt, Gemeinsamkeit macht stark.
    Botschaften aufgrund von Eigenschaften:

  5. Kompetent, Erfahren, Ehrlich, Vertrauen, Sympathisch

Die Vision

Menschen erwarten Visionen und Perspektiven für die sichere Zukunft von ihren Spitzenkandidaten. Unsere Entscheidungen und Handlungen im Leben sind von folgende Ängsten mitbestimmt: Angst vor Verlust, Angst von dem Ungewissen und Angst vor der Realität. Es ist nicht unsere Aufgabe negative Zukunftsszenarien aufzuzeigen. Wir müssen Mut und Hoffnung geben.
Ihre Vision besteht aus wesentlichen Kernpunkten und hält den Menschen so klare Ziele vor Augen. Dabei gilt es ein WIR-Gefühl zu schaffen und ein klares Feindbild aufzubauen. Motto: Wagenburg-mentalität.

Baustein 2: Timing

Mit einem klaren Zeitplan wird bereits lange vor dem Kommunal-Wahlkampf eine systematische Wähleransprache und Öffentlichkeitsarbeit realisiert. Wann ist der beste Starttermin. Wer bestimmt ihn. Der frühe Vogel fängt den Wurm. Wenn in der heißen Wahlkampfphase alle aktiv sind, sinkt die Aufmerksamkeit für die einzelnen Kandidaten und Parteien. Beginnen sie als Erster und möglichst früh mit ihren Kontakten und kommunikativen Maßnahmen. Wenn noch alle anderen ruhen fällt ihr Engagement besonders positiv auf.

Baustein 3: Profiling

Durch eine intensive SWOT - Analyse werden Problemthemen, der eigene Kandidat und die Partei sowie die anderen Mitbewerber durchleuchtet.

In jeder Stadt gibt es Protestpotential. Dies gilt es rechtzeitig zu erkennen und sich zu kümmern. Erkannte Gefahr ist oft bereit gebannte Gefahr deshalb wird im Rahmen des Profilings auch eine ungeschminkte Analyse unserer eigenen Kandidaten gemacht. Was für unseren Kandidaten billig ist gilt erst recht für die Überprüfung und Analyse der politischen Gegner und ihres Umfeldes. Bei der Entwicklung und Analyse von Wahlergebnissen sind neben den Prozentzahlen die Anzahl der jeweiligen Stimmen und die Wahlgebiete aus denen Sie stammten von großer Bedeutung. Hier einige Analysethemen die vorher recherchiert aufgearbeitet und bewertet werden sollten. Die SWOT Analyse Eigen/Fremdbewertung Stärken – Schwächen – Chancen – Risiken Das Ausbildungs- und Kompetenz-Profil Die äußere Wirkung und Ausstrahlung Die persönlichen Werte und Prinzipien Das ehrenamtliche und soziale Engagement Das familiäre Umfeld und die soziale Gruppe Ähnlichkeiten & Unterschiede der Kandidaten

Baustein 4: Branding

Mit fundierten Aussagen und klarem Profil werden die Partei und der Kandidat zu einer bekannten und anerkannten Marke gemacht. Über klares Markenbranding werden die Eigenschaften von Firmen und Produkten in das Gehirn der Verbraucher eingebrannt. Dies setzt eine klare Argumentation und Kommunikationslinie voraus. Wie sollen die Wählerinnen und Wähler den Kandidaten erleben und einschätzen. Welches Image soll er nach außen präsentieren. Wie wollen wir Ihn positionieren. Hier einige Beispiele für die Kernbotschaften:

  • Der Experte mit großer Erfahrung
  • Der Politiker mit Herz und Verstand
  • Einer von Uns. Einer von Hier.
  • Weiter so. Keine Experimente.
  • Die erste Wahl für unsere Stadt.
  • Kompetenz! Erfahren! Engagiert!
  • Neuanfang! Mit frischem Wind!
  • Leistung verdient Vertrauen!
Alle Aussagen über den Kandidaten müssen im Wahlkampf mit den entsprechenden Argumenten bewiesen werden: Kandidatenprofil mit Aussage und Beweis:
  • Kompetenz = Ausbildung Studium
  • Erfahren = Bisheriger Lebensweg
  • Engagiert = Mitarbeit in Vereinen
  • Innovativ = Neue Ideen und Konzept
  • Sozial = Aussagen und Aktivitäten vor Ort
  • Mit Herz = Auftreten und Körpersprache
  • Familienmensch = Vorleben und Fotos

Baustein 5: Networking

Mit dem Wahlkampfteam, dem Canvassingteam und einem Beratungsteam sowie dem Bürgerteam wird der Spitzenkandidat vernetzt und unterstützt.

Jedes Gemeinwesen besteht aus unterschiedlichen Netzwerken. Hier müssen sie als Kandidat präsent sein. In jedem Ort finden Sie sogenannte Service-Clubs wir Lions, Rotarier, Zonta, Kiwanis oder Round Table. Die Kirchen vor Ort und ihre Sozialverbände sind für Christdemokraten ein wichtiger Verbündeter. Vom Kulturring über den Musikverein bis zum Heimatbund da wo sich Menschen ehrenamtlich engagieren müssen Sie als Spitzenkandidat regelmäßig erscheinen um sich zu informieren und um ihre Unterstützung und Mitarbeiter für die Anliegen dieser Gruppen anbieten. Führen Sie Gespräche mit Firmen. Oft sind Unternehmer und Mittelständler in Clubs, Gemein-schaften und Initiativen zusammengeschlossen. Anwälte und Notare sind wichtige Multiplikatoren und Meinungsmacher. Sie gilt es besonders zu pflegen. Vor Ort ist diese Berufsgruppe im Anwalts- und Notarverein zusammen geschlossen. Einzel- und Großhändler sind starke Multiplikatoren und das Rückrat des Mittelstandes. Oft sind sie in eigenen Gebiets-, Straßen oder Marketing gemeinschaften zusammen geschlossen. Hier erfahren Sie die Denke und Erwartungshaltung der inhabergeführten Geschäfte. Zu ihren Pflichtbesuchen gehören Gespräche und Kontakte mit Feuerwehr, Sanitätsdienst, Polizei, Rote Kreuz, Malteser Hilfsdienst, Johanniter Unfallhilfe, DLRG, THW, etc. Hohes Ansehen geniest die Gruppe der Ärzte in Praxen und in den Krankenhäusern vor Ort. Je nach Trägerschaft sind sie hier besonders gefragt.

Auch innerparteilich müssen wir ein klares Netzwerk mit Fixierung auf den Spitzenkandidaten aufbauen:

Als nicht gewähltes Mitglied kann sie der Parteivorstand kooptieren um sie zu seinen Sitzungen regelmäßig einzuladen. So wird nicht hur der Kontakt gepflegt sondern auch ein reger Meinungsaustausch ermöglicht. Wie im betrieblichen Projektmanagement brauche sie eine kleine schlagkräftige Entscheidergruppe aus dem großen Wahlkampfteam. Hier kann kurzfristig getagt werden und operativ entschieden werden. Mit Managern, Vertretern des Mittelstandes und ausgewählten Experten vor Ort wird das Beratungsteam bestückt. Seine Aufgabe liegt in der politischen und persönlichen Beratung sowie im individuellen Coaching des Spitzenkandidaten. Das Wahlkampfteam ist die große strategische Planungs- und Vorbereitungsrunde. Hier heißt es alle Zielgruppen und Parteiuntergliederungen sowie Vereinigungen mit zu integrieren. Das Canvassingteam rundet ihr Netzwerk ab. Hier werden alle Parteifreunde integriert die bereit sind im Wahlkampf mitzumachen.

Erfolg in einem so großen Projekt ist nur möglich wenn alle an einem Strang ziehen und sich gegenseitig unterstützen. Einigkeit macht stark. Die Wähler erwarten klare Linie und Harmonie uns keinen Streit.

Baustein 6: Posting

Mit Social Media wird auf Facebook ein Fankreis aufgebaut und durch virtuelle Meinungsumfragen mehr Transparenz und aktive Demokratie gezeigt. Auch im virtuellen Netz bestehen Vernetzungen zwischen den einzelnen Menschen und den Gruppen denen Sie sich zugehörig fühlen. Als Kandidat muss es ihnen gelingen in möglichst vielen dieser externen Netzwerke präsent zu sein. Hier werden Meinungen gemacht und empfehlungen ausgesprochen.

Als Kandidat und nach der Wahl brauchen Sie einen Facebook-Account zur Kommunikation. Fangen Sie früh an auf Facebook zu posten um so viele Fans zu bekommen. Auf Facebook können ihre Follower und Fans Fragen stellen und über Themen abstimmen.
Jeder Kandidat und jeder Politiker braucht eine eigene Homepage mit seiner Domain.
Drucken Sie auf alle Printmedien das Quick Response Logo. Umso per Smartphone die Homepage einfach und schnell erreichen.

Baustein 7: Canvassing

Mit individuellem Coaching und Training werden Wahlkampfteams und Spitzenkandidaten für die Bürgerdiskussion und die Infostände fit gemacht. Hier einige Regeln für erfolgreiches Canvassing:

  • Belebte Zone, Fußgängerbereich
  • Einkaufszentrum, Wochenmarkt
  • Stand an engen Bereichen aufbauen
  • Genügend Abstand vom politischen Gegner
  • Anmeldung Ordnungsamt nicht vergessen
  • Ideal mit Stromanschluss in der Nähe
  • Keine Verkehrsgefährdun
  • Sauber, stabil und windgerecht
  • Gegenstände z. Beschweren der Flugblätter
  • CDU Schirme zum besseren Erkennen
  • Plakataufsteller an beiden Seiten
  • Glücksrad für Kinder und Erwachsene
  • Ballons und Fähnchen für Kinder vorhalten
  • Keinen Geschenk – Gemischtwarenladen
  • Möglichst viele Teilnehmer
  • Kleines Team hinter dem Stand
  • Alle Anderen um den Stand verteilen
  • CDU Buttons mit Namensschild
  • Möglichst wenig gegenseitige Gespräche
  • Rechtzeitig Teilnehmerlisten anlegen
  • Kontrolle der regelmäßigen Teilnahme
  • Lächeln, lächeln, lächeln
  • Offen auf die Bürger zugehen
  • Freundlich begrüßen und ansprechen
  • Höflich und zurückhaltend im Gespräch
  • Die Kinder nicht ignorieren
  • Korrekte, nicht zu auffallende Kleidung
  • Auf die Witterung achten. Keine Schirme
  • Bürger muss Dampf ablassen können
  • Bürger soll stärker zu Wort kommen
  • Wahlbitte am Schluss äußern
  • Auf keinen längeren Fight einlassen
  • Etwas Selbstkritik ist keine Schande
  • Bürger muss ein gutes Gefühl bekommen
  • Nicht provozieren lassen
  • Aktuelles Flugblatt für den Erstkontakt
  • Hintergrundinfo und Argumentationskarten
  • Festlegen, wer reagiert auf schwierige Frage
  • Viele offene Fragen und zuhören können
  • Adresse aufschreiben, Antwort versprechen
  • Zustimmung über Ja-Aber Methode
  • Argumente für Person und Erlebenswelt

Baustein 8: Mailings

Mit einem Zielgruppenbrief und einer Einladung zu einer Veranstaltung mit dem Spitzenkandidaten werden Erstwähler und Senioren angeschrieben. Die Alterspyramide der Bevölkerung verändert sich radikal. Aus der großen Gruppe aller Wähler werden bestimmte Zielgruppen ausgewählt und individuell angesprochen.

Senioren sind die größte und wichtigste Zielgruppe im Wahlkampf. Sie erhalten einen Seniorenbrief des Kandidaten und werden zu einem Seniorennachmittag eingeladen. Die Gruppe der Erstwähler ist für uns inhaltlich schwer zu erreichen. Sie sind die Zielgruppe mit der geringsten Wahlbeteiligung insgesamt und der schwächsten Affinität zur CDU. Wenn sie als Kandidat einen guten Draht zur Zielgruppe haben, können sie mit Erst- und Jungwählern eine Veranstaltung machen. Sonst ist die Kontaktaufnahme über Facebook wichtig. Familien mit Kindern lassen sich über Grundschulen, Kindergärten, Freibädern und auf Spielplätzen am besten ansprechen. Hier sollten Sie als Kandidat mit anderen Sozialpartnern ihrer Kommune ein großes Familien und Kinderfest starten. Konzentrieren sie ihre persönlichen Wahlkampfaktivitäten und Flyerverteilungen auf Wohngebiete mit Einfamilienhäusern. Hier finden sie bodenständige Wähler die Wert auf Sicherheit legen und etwas aufgebaut haben. Handwerker und Dienstleister sind starke Multiplikatoren. Sie erhalten eine Mittelstandsbrief des Spitzenkandidaten und werden zusammen mit Händlern zu einem Mittelstands-Workshop eingeladen.

Bauen sie rechtzeitig einen großen e-mail Verteiler auf. So können sie schnell und kostengünstig die Wähler informieren und zu bestimmten Themen nach ihrer Meinung fragen.

Baustein 9: Sponsoring

Mit persönlichen Anfragen zwecks Unterstützung und der Bitte um Sachmittel bzw. Sachspenden für Events und Aktionen wird der Wahlkampf finanziert.

Legen sie ein max. Budget fest. Und beweisen Sie auch nach außen, das ihr Wahlkampf sparsam und effizient geplant ist. Mehr als die Hälfte aller Kandidaten und Parteivorstände stehen nach der Wahl finanziell von leeren Kassen und finanziellen Schulden.

Grund: Inder heißen Wahlkampfphase werden in Panik nicht geplante oft unüberlegte und unsinnige AUSGABEN GEMACHT.

Für Parteispenden wird dem Steuerpflichtigen gem. § 34g EStG ein Abzug von der tariflichen Einkommensteuer gewährt. 50 % des gespendeten Betrags können direkt von der Steuerschuld abgezogen werden, maximal 825 Euro (erreicht bei einer Spendensumme von 1.650 Euro). Bei Zusammenveranlagung beträgt der maximale Abzug 1.650 Euro (erreicht bei einer Spendensumme von 3.300 Euro).

Werden pro Kalenderjahr mehr als 1.650 Euro (bzw. mehr als 3.300 Euro bei Zusammenveranlagung) an Parteispenden geleistet, kann der diese Grenze übersteigende Teil der Spendensumme gemäß § 10b Abs.2 EStG vom Steuerpflichtigen als Sonderausgaben abgezogen werden.

Werden pro Kalenderjahr Parteispenden von mehr als 3.300 Euro (Zusammenveranlagung 6.600 Euro) geleistet, ist der übersteigende Teil nicht mehr steuerlich begünstigt.

Absetzbar sind nur Parteispenden von natürlichen Personen – juristische Personen (Unternehmen) können Parteispenden nicht absetzen.

Als Spitzenkandidat können Sie zum einen als Privatperson ihre Parteispenden von der Steuer abziehen. Darüber hinaus sind die Aufwendungen für ihren Wahlkampf als Werbungskosten absetzbar. Keine Summenbegrenzung nach oben. Achtung erst ab Datum der Nominierung. Keine Globalsumme sondern Einzelnachweis bzw. Einzelrechnungen einreichen. Kandidiert man um die Position eines hauptamtlichen Bürgermeisters, dann kann man seine Wahlkampfkosten als sogenannte vorgezogene Werbungskosten bei seiner Steuererklärung absetzen (für alle die ein Aktenzeichen brauchen: Az. VI R 198/71 - Bundesfinanzhof).